Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen Landesverband Niedersachsen
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Schriftarmut
Sonntag, den 05. Februar 2012 um 00:00 Uhr

(rb) Handschriftlich Geschriebenes gilt mittlerweile als exotisch. Selbst private Briefe werden heute zunehmend mit dem Computer geschrieben. Die Kurzmitteilungen, die sich besonders junge Menschen den lieben langen Tag mit ihren hochgerüsteten Mobiltelefonen schicken, sind eine wilde Kombination aus Wortfetzen, Zahlen und Satzzeichen. Da fällt der um sich greifende Mangel an Rechtschreibkenntnissen nicht weiter auf. Wenn es hoch kommt, wird die Ansichtskarte aus dem Urlaub noch mit der Hand geschrieben. Grußkarten zum Geburtstag oder zu anderen feierlichen Anlässen sind in schmucker Volltextversion zu haben: nur noch den Namen der Beschenkten und den eigenen einsetzen, fertig. Lediglich in besseren Kreisen wird das handgeschriebene Wort noch immer hochgehalten. Ge- oder ausgedruckte Grußworte und persönliche Briefe sind hier nach wie vor verpönt. Handschriftliches mutiert in Deutschland zur überkommenen Kulturtechnik und Exklusivität. Für diese Entwicklung sind nicht nur das föderale Bildungssystem und die unzähligen selbst ernannten Reformpädagogen verantwortlich, sondern auch die vielen Eltern, die es sich und ihren Kindern so leicht wie möglich machen wollen, durch die Schule zu kommen.

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Beamtenbund verlangt eine neue Besoldungsgesetzgebung
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 00:00 Uhr

(rb) Hannover. Der Niedersächsische Beamtenbund (dem der VLWN angehört, Anm. d. Red.) verlangt angesichts der bevorstehenden Pensionierungswelle im öffentlichen Dienst des Landes ein neues zukunftorientiertes Besoldungsrecht. Der Landesvorsitzende des Verbandes, Friedhelm Schäfer, hält der Landesregierung vor, sich bis zur Landtagswahl in dieser Frage nicht engagieren zu wollen und beklagt „das Schweigen aller Landtagsfraktionen dazu“. Es sei generell unverantwortlich, „die Diskussion und Entscheidung über die aus der demographischen Entwicklung in unserem Land zu ziehenden Konsequenzen aus Angst vor Reaktionen in der Bevölkerung zu vertagen“, schreibt Schäfer in einer Erklärung vom Montag und stellt fest, dass dies einer der wenigen Punkte sei, in denen Einigkeit zwischen den politischen Lagern im Landtag herrsche – „leider zum Schaden unseres Landes“.

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Noch keine Lösung für Administratoren an berufsbildenden Schulen
Dienstag, den 31. Januar 2012 um 10:17 Uhr

(rb) Hannover. Die rund 130 berufsbildenden Schulen in Niedersachsen können zunächst über den 31. Januar 2012 hinaus ihre Computer und die entsprechenden Netzwerke zur Datenverarbeitung durch befristetet eingestellte DV-Administratoren oder externe Dienstleister betreuen lassen. Die Finanzierung dieser Leistungen ist aber nach wie vor ungeklärt. Das vom Kultusministerium in Aussicht gestellte „Fachkonzept“ zur Sicherstellung der DV-Administration liegt noch nicht vor. Die Übernahme dieses Bereichs in die Trägerschaft des Landes ist nicht ausgeschlossen. Derzeit wird an einer Lösung sowohl für die berufsbildenden als auch für die allgemeinbildenden Schulen gearbeitet, die auch die künftige technische Entwicklung berücksichtigen soll und von der wahrscheinlich regionale Dienstleister profitieren werden.

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