Menu Content/Inhalt
Home arrow Themen arrow Schul- und Bildungspolitik arrow Kommunen diskutieren Reform der Landesschulbehörde
Kommunen diskutieren Reform der Landesschulbehörde PDF Drucken E-Mail
Freitag, 12 Februar 2010
(rb) Hannover. Das Kultusministerium hat seine Planungen für die Neukonzeption der Landesschulbehörde jetzt den Verbänden zur Diskussion gestellt. Nach der Abschaffung der Bezirksregierungen war bisher im Bereich der staatlichen Schulverwaltung noch keine abschließende neue Verwaltungsstruktur installiert worden. Das Ministerium teilte den Verbänden zugleich mit, dass die jetzigen Überlegungen, die auf der jüngsten Klausurtagung der Landesregierung nochmals erörtert worden waren, als Basis für weiterführende Gespräche dienen sollen. Ziel sei es, im Frühjahr eine Kabinettsvorlage in die Anhörung zu geben und eine Entscheidung des Kabinetts noch vor der Sommerpause herbeizuführen. Anders als der Städte- und Gemeindebund, der eine dezentrale Organisation der Landesschulbehörde mit Standorten in den kreisangehörigen Städten, Gemeinden und Samtgemeinden befürwortet, erscheint es nach Ansicht des Niedersächsischen Städtetages (NST) akzeptabel, wenn das Land nicht an allen bisherigen Außenstellen der Schulaufsicht festhält, sondern eine regional verortete Struktur an weniger Standorten als bisher vorhält. Dabei sei allerdings zu gewährleisten, dass an jedem Standort die erforderlichen Ressourcen vorhanden sind, um die Schulen und die Schulträger jederzeit kompetent beraten zu können. Der NST will deshalb keine Aussagen zugunsten oder zu Lasten einzelner Standorte treffen. Insgesamt hält der NST für die weitere Diskussion die Positionierung der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände vom Juli 2006 nach wie vor für tragfähig. Die Planung des Kultusministeriums sieht vor, dass der zentrale Standort der Behörde in Lüneburg erhalten bleibt und dass dort sowie an den Standorten Braunschweig, Hannover und Osnabrück Regionalabteilungen eingerichtet werden. Die derzeit noch 25 Außenstellen werden um 16 auf neun reduziert – in Aurich, Celle, Cuxhaven, Göttingen, Holzminden, Meppen, Oldenburg, Rotenburg und Syke.
 
V
L
W
N