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Neuer Pakt für Ausbildung PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 10 Februar 2010
(rb) Hannover. Das Kabinett befasst sich am Dienstag mit einem neuen „Niedersächsischen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs 2010 bis 2013“, der im Anschluss von Ministerpräsident Christian Wulff und den beteiligten RessortministerInnen (Wirtschaftsminister Jörg Bode, Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann und Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann) sowie den Bündnispartnern (Kammern, Wirtschaftsverbänden, Arbeitsverwaltung) unterzeichnet werden soll. Er soll den erfolgreichen niedersächsischen Ausbildungspakt von 2004, der 2007 noch einmal verlängert worden war, fortsetzen und weiterentwickeln. Nur mit gut ausgebildeten jungen Leuten könne Wachstum und Beschäftigung gesichert werden,
heißt es in der Vorlage von Wirtschaftsminister Bode, der die Federführung dieses Projekts hat. Grundlage sei die Stärkung der dualen Ausbildung; das sei seit vielen Jahren Konsens unter den Ausbildungsakteuren. Schwerpunkte des neuen Paktes sind die wirtschaftlich schwierige Situation, die Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs 2011 sowie die demografische Entwicklung. Festgestellt wird, dass die Zahl der Schulabgänger vor allem an Haupt- und Realschulen seit einigen Jahren wieder zurückgeht mit entsprechenden Wirkungen für die Betriebe: Ihnen gelinge es bereits jetzt nicht mehr, alle angebotenen Ausbildungsplätze mit geeigneten BewerberInnen zu besetzen und so den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Ziel der Bündnispartner bleibt es, auch in den kommenden Jahren allen ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen einen Ausbildungs- bzw. Qualifizierungsplatz zu bieten. Neu ist das Ziel, möglichst alle verfügbaren Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen, die Ausbildungsreife und Berufsorientierung der Jugendlichen weiter zu verbessern sowie die berufliche Ausbildung zu stärken. Bedauert wird, dass sich der DGB trotz intensiver Bemühungen der Landesregierung nicht mehr bereitfindet, sich an dem Ausbildungspakt zu beteiligen.
Quelle: rundblick 8.2.2010
 
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